Aktuelles / Presse

Keramik-Mohnblumen für einen guten Zweck

19. Juni 2022, 14 Uhr:
Keramikgruppe des Torgauer Kunst- und Kulturvereins: Keramik-Mohnblumen für einen guten Zweck;
Kleine Galerie Torgau, Pfarrstraße 3, 04860 Torgau

Eine bedeutende Aufgabe von Kunst besteht darin, gegen das Vergessen anzuarbeiten. Zwar haben wir die letzten Jahre unter der Corona-Pandemie gelebt und gelitten, durch die Schnelllebigkeit unserer Zeit und den raschen Informationsaustausch sind die Pandemie und vor allem die ihr zum Opfer gefallenen Menschen längst wieder in den Hintergrund getreten. Die Keramikgruppe des Torgauer Kunst- und Kulturvereins „Johann Kentmann“ entschloss sich daher, ein herausragendes Projekt zu verwirklichen. Für jeden Todesfall durch das Coronavirus im Kreis Nordsachsen (Stichtag 23. April 2022) wurden in mühevoller Handarbeit über 600 Keramik-Mohnblumen modelliert, gebrannt, bemalt und glasiert. Im Hof der Kleinen Galerie Torgau, Pfarrstraße 3, werden die Keramik-Mohnblumen am 19. Juni 2022 um 14 Uhr offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt und als ein rotes Blumenband im gesamten Hofbereich dargeboten werden. Dazu sind Sie herzlich eingeladen!

Die Keramik-Mohnblumen wurden des Weiteren mit einem metallenen Stiel versehen. So eignen sie sich bestens dafür, als dekorative Elemente unter anderem im Gartenbereich eingesetzt zu werden. Für 5 Euro pro Stück können die Keramik-Mohnblumen ab dem 19. Juni 2022 in der Kleinen Galerie Torgau käuflich erworben werden. Sämtliche Erlöse werden dem Torgauer Hospiz gespendet. So sollen die Keramik-Mohnblumen nicht nur die Erinnerung aufrechterhalten, sondern darüber hinaus auch einen zusätzlichen guten Zweck erfüllen. Wir freuen auf Ihren Besuch und auf Ihre Unterstützung dieses einzigartigen Projekts!

 Text und Fotos: René Kanzler

Thementag „Alles hat seine Zeit – auch das Sterben gehört zum Leben“

Im Rahmen der Landesgartenschau in Torgau gestalteten am 15.5.2022 der Förderverein Hospizarbeit Nordsachsen e.V., der ambulante Hospizdienst und das stationäre Hospiz einem Thementag „Alles hat seine Zeit – auch das Sterben gehört zum Leben“ im Kirchenwäldchen.

Bei schönem Wetter fanden sich immer abwechselnd Mitarbeiter aus allen Bereichen im Kirchenwäldchen ein. Gäste der LAGA wurden über die Angebote der Arbeitsbereiche informiert. Die lauschigen Plätze im Kirchenwäldchen luden regelrecht zum Verweilen und Gesprächen ein. Besonderer Fokus wurde auf die Frage: Bevor ich sterbe, wünsche ich mir… gelegt. Hier konnten die Besucher ihre Wünsche auf kleine Karten schreiben und für alle sichtbar die Wand bekleben.  Kinder konnten Steine und Holzbäume bemalen. Zum Abschluss wurde um 15.00 Uhr eine Andacht von Mitarbeitern gehalten.

Stadtwerke spenden 1.000 Euro an Hospiz

Torgau, den 21. Dezember 2021
Schon seit vielen Jahren ist es den Stadtwerken Torgau eine Herzensangelegenheit, regionale Einrichtungen und Projekte zu unterstützen. In diesem Jahr kommt unter anderem dem St. Josef Hospiz in Torgau eine Spende in Höhe von 1.000 Euro zugute.
Im St. Josef Hospiz in Torgau werden seit 2019 schwer erkrankte Menschen mit einer sehr begrenzten Lebenserwartung aufgenommen und betreut. Rund um die Uhr übernimmt ein multiprofessionelles Team die pflegerische und medizinische Versorgung. Darüber hinaus kümmern sich geschulte Hospizbegleiter/-innen auch ambulant, zum Beispiel zu Hause, in Pflegeeinrichtungen oder Kliniken, um Schwerkranke, Sterbende und deren Angehörige. Finanziert und unterstützt wird die Einrichtung hauptsächlich durch Spenden und ehrenamtliche Helfer.
Bei der Spendenübergabe stattete Renate Mühlner, Geschäftsführerin der Stadtwerke Torgau, dem Hospiz einen vorweihnachtlichen Besuch ab. Dort wurde sie von Hospizleiterin Gabriele Krüger herzlich empfangen. „Wir freuen uns sehr über die Spende der Stadtwerke!“, strahlte sie. Und ergänzte: „Die Aufgaben der stationären und ambulanten Hospizarbeit sind immer auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Lebensverkürzend erkrankten Menschen und ihren Angehörigen können wir nur so in allen Belangen beistehen.“ Gabriele Krüger bedankte sich herzlich bei den Stadtwerken Torgau für die Spende.
Geschäftsführerin Renate Mühlner betonte: „Die Unterstützung ehrenamtlicher Helfer und sozialer Hilfsprojekte ist uns gerade in diesen schwierigen Zeiten ein besonderes Anliegen. Deshalb möchten wir mit unserer Spende die überaus wertvolle Arbeit des Hospizteams würdigen. Wir alle sollten uns bewusst sein, dass Gesundheit ein großes Geschenk ist. Es freut uns, dass wir mit dieser Spende einen Beitrag zur Unterstützung der aufopferungsvollen Hospizarbeit leisten können.“

20211221-Presseinformation-Spende-Hospiz.pdf

Einbau künstlerisch gestalteter Fenster im Raum der Stille

Max Uhlig gemeinsam mit Peter Leuwer der Christliches Sozialwerk gGmbH lassen die künstlerisch gestalteten Fenster auf sich wirken und tauschen sich über die Entstehung und Umsetzung aus. Weitere Informationen finden Sie in einem Artikel der Torgauer Zeitung.

Hoffnungsengel überreicht

Schüler der Schule an der Promenade haben für unsere Gäste Engel der Hoffnung gebastelt. Jeder Gast bekam im Advent diesen Engel und dazu eine berührende Geschichte vorgelesen.

Unsere Weihnachtskrippe mit Stall

Die Krippe ist eine Spende aus der katholischen Pfarrei Eilenburg und der Stall wurde uns von den Häftlingen der Justizvollzugsanstalt Torgau gebaut und gesponsert.

1. Sommermusik im St. Josef Hospiz Torgau

Die 1. Sommermusik im St. Josef Hospiz Torgau fand am 28.August in unserem Garten statt. Im sommerlichen Ambiente folgten 50 Zuhörer dem Celloquintett „Cello Con Passone“ unter der Leitung von Ina Bär. Ein bunter Musikreigen von Johann Strauß über Paul Gerhardt bis zu den Beatles erfreute die Herzen unserer Gäste und Zuhörer.

Erinnerungsgottesdienste

Zu unseren Erinnerungsgottesdiensten werden 2-mal im Jahr die Angehörigen eingeladen. In einer Andacht wird der Verstorbenen gedacht. Danach geht es in unseren Garten an den Bachverlauf. Hier werden von den Angehörigen in den Bach bunte Steine mit kurzen Botschaften gelegt. Wasser als Zeichen des Lebens und der Stein symbolisiert die Erinnerung.

Klavierübergabe von Schülern des Johann-Walther- Gymnasiums

Der Olivenbaum wurde gepflanzt

Am Freitag, den 23.11. war ein weiterer Meilenstein bei der Entstehung des St. Joseph Hospizes geschafft. Der Hausbaum, ein 300 Jahre alter Olivenbaum wurde mit einem Kran in die Mitte des Hauses gehoben und eingepflanzt. Lesen Sie dazu den Artikel der Torgauer Zeitung. Hier geht’s zum Artikel der Torgauer Zeitung